Mehr als 1.000 Krebspatienten am MedAustron behandelt

Prof. Dr. Eugen B. Hug (Ärztlicher Direktor MedAustron), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Klaus Schneeberger
Prof. Dr. Eugen B. Hug (Ärztlicher Direktor MedAustron), Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Aufsichtsratsvorsitzender und Bürgermeister Klaus SchneebergerNLK/Pfeiffer
Rund 28.000 Bestrahlungen wurden am MedAustron in Wr. Neustadt bereits durchgeführt. Eine Kapazitätserweiterung ist im kommenden Jahr geplant.

Im MedAustron in Wiener Neustadt sind seit der Inbetriebnahme Ende 2016 mehr als 1.000 Krebspatientinnen und -patienten behandelt worden. Rund 28.000 Bestrahlungen wurden durchgeführt. Seit 2019 wird neben Protonen auch auf Kohlenstoffionen gesetzt. Für die Patienten seien damit "geringere Nebenwirkungen, mehr Lebensqualität und eine kürzere Behandlungsdauer verbunden", hielt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Mittwoch fest.

Das MedAustron bezeichnete die Landeschefin als "Leuchtturm im Kampf gegen den Krebs, der erkrankten Menschen Hoffnung und Zuversicht gibt". Bereits jetzt ist die Einrichtung ein Schwerpunktzentrum für Kinder und Jugendliche. Rund 17 Prozent der Patienten gehören zu diesen beiden Alterskategorien.

Patientenanzahl soll verdoppelt werden

Im kommenden Jahr soll durch die Schaffung eines dritten Behandlungsraumes noch mehr Menschen geholfen werden können. Wie der Ärztliche Direktor Eugen Hug vorrechnete, können heuer bis zu 370 Patienten behandelt werden, 2024 sollen es 750 sein.

Klaus Schneeberger, Aufsichtsratsvorsitzender des MedAustron und ÖVP-Bürgermeister von Wiener Neustadt, wies laut Landespressedienst auch auf die "Internationalität dieses Standortes" hin. 230 Mitarbeiter aus 20 Nationen sind in der Gesundheitseinrichtung tätig.

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