Mehr als 3.000 Polizisten im Dienst attackiert

Bei der Eskalation des Identitärenmarschs im Juni 2016 griff die Polizei mit Pfefferspray durch.
Bei der Eskalation des Identitärenmarschs im Juni 2016 griff die Polizei mit Pfefferspray durch.Bild: picturedesk.com/AP
In den vergangenen drei Jahren verletzten sich 6.140 Polizisten im Dienst, 694 davon schwer.

In exakt 3.006 Fällen waren Angriffe der Grund – in Wien und Kärnten starb 2016 dadurch jeweils ein Exekutivbeamter. Das gab Innenminister Wolfgang Sobotka (VP) auf eine parlamentarische Anfrage der FPÖ bekannt.

Die Zahlen sind relativ konstant: 2014 gab es 975 Verletzte durch Fremdeinwirkung, 2015 waren es 992 Fälle, im Vorjahr dann 1.039. Was Verletzte insgesamt betrifft, wurde 2016 erstmals die 2000erMarke überschritten.

In Wien geht's am brutalsten zu

Hotspot ist wenig überraschend Wien: 2.587 der insgesamt 6.140 verletzten Polizisten wurden in der Bundeshauptstadt registriert. Bei 1.490 davon war die Verletzung die Folge einer Attacke.

Sicherstes Pflaster für die Exekutive: Oberösterreich. Hier kam es von 2014 bis 2016 zu keinen schweren Verletzungen. (bob)

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