Wirtschaft

Mehr Barbies stehen in Geschäften als Spielzimmer

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:38

Ob das ihre Schuld war? Nachdem ein rassistischer Barbie-Verschnitt mit haarsträubenden Aussagen für Furore gesorgt hatte, ist nun der weltgrößte Spielzeugkonzern Mattel, Hersteller der berühmten Barbie, in die roten Zahlen gerutscht. Dazu trugen auch schwächere Verkäufe im Geschäft mit Fisher-Price-Kleinkindspielzeug bei, wie das Management am Donnerstag mitteilte.

, ist nun der weltgrößte Spielzeugkonzern Mattel, Hersteller der berühmten Barbie, in die roten Zahlen gerutscht. Dazu trugen auch schwächere Verkäufe im Geschäft mit Fisher-Price-Kleinkindspielzeug bei, wie das Management am Donnerstag mitteilte.

Im abgelaufenen Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von gut 11 Mio. Dollar (7,95 Mio. Euro) - nach einem Gewinn von 38,5 Millionen vor Jahresfrist. Der Konzernumsatz gab fünf Prozent nach auf 946 Mio. Dollar und lag damit etwas unter den Erwartungen von Analysten.

Mattel kämpft bereits seit längerem mit einer sinkenden Nachfrage nach Barbie-Puppen und Actionfiguren. Der Konzern will daher vom florierenden Bausteine-Geschäft profitieren. Dazu kündigte er zuletzt den Kauf des kanadischen Herstellers Mega Brands um rund 460 Mio. Dollar an, mit dem der dänische Rivale Lego attackiert werden soll.

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