"Existiert nicht"

Mehr Bewerber – Lehrermangel vorerst überwunden

Die Zeugnisse in Niederösterreich fallen besser aus als im Vorjahr, der Lehrermangel gilt laut Bildungsdirektion als überwunden.
Niederösterreich Heute
12.08.2026, 07:00
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Im vergangenen Schuljahr sind die Zeugnisse besser ausgefallen als noch im Jahr davor. Zum Ferienstart gab es auch gute Nachrichten für das kommende Schuljahr: Einen Lehrermangel in Niederösterreich gibt es laut Bildungsdirektion nicht, wie "ORF NÖ" berichtet.

Vor allem im Volksschulbereich zeigt sich, dass sich für die ausgeschriebenen Stellen deutlich mehr Bewerber melden, als es Jobs gibt. Im Durchschnitt haben sich über alle Schulformen hinweg etwa doppelt so viele Leute gemeldet, wie es offene Stellen gab, heißt es von der Bildungsdirektion gegenüber dem "ORF NÖ". "Der Lehrermangel existiert in Niederösterreich nicht", so die Bildungsdirektion.

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Ein bisserl schwieriger ist die Lage bei den Sonderpädagogen und in den Mittelschulen, speziell in Fächern wie Kunst und Gestaltung, Technik und Design, Musikerziehung und den sogenannten MINT-Fächern – also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Regional gibt es einen höheren Bedarf in manchen Teilen des Weinviertels und etwa auch in Bruck an der Leitha. Aber auch dort sollen alle Stellen und Stunden bis zum Schulstart besetzt werden, betont die Bildungsdirektion. Insgesamt gibt es in Niederösterreich rund 22.000 Lehrerdienstposten. Heuer wurden davon 485 im Pflichtschulbereich und 298 im höheren Bereich neu besetzt.

Kopftuchverbot für Mädchen

Mit Jahresbeginn hat sich in den Schulen einiges geändert. Die wohl meist diskutierte Neuerung ist das Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 Jahre. Kinder mit Deutschförderbedarf müssen seit heuer verpflichtend die Sommerschule besuchen. Zudem sollen 400 Brennpunktschulen mehr Personal bekommen.

FPÖ ortet Probleme

Die Landes-FPÖ sieht im Bildungssystem derzeit viele Probleme. FPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Fiedler sagte bei einer Pressekonferenz: "Es gäbe etwa bei vielen Schülern große Defizite in der deutschen Sprache." Außerdem hätten Lehrende mit zu viel Bürokratie zu kämpfen.

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