Die Fahrradpolizei soll durch personelle Aufstockung präsenter werden. Bis Ende des Jahres sollen 100 Beamte dienstbereit auf dem Fahrrad unterwegs sein.
Momentan verrichten noch 61 Polizisten ihren Dienst auf dem Rad. Geplant ist, dass es insgesamt 100 werden sollen – wie schnell das passiert, ist aber noch nicht fix. Kein Beamter wird gezwungen mit dem Rad zu fahren, so Polizeisprecher Paul Eidenberger gegenüber wien.orf.at. Nur leidenschaftliche Biker unter den Polizisten sollen in die Pedale treten.
Für die Freiwilligen steht erstmal eine Ausbildung an, denn Fahrradfahren können alleine reicht nicht aus. Denn: Bei einem Einsatz ist die geübte Handhabung des Zweirads gefragt. Der Polizist übt dabei, über Stufen zu fahren und Hindernisse durch Sprünge zu überwinden. Sonst bleibt bis auf den fahrenden Untersatz alles gleich. Wie ihre Kollegen, sind die Fahrradpolizisten für Gesetzesübertretungen aller Arten zuständig: Diebstahl, Körperverletzung oder Rauschgifthandel.
Fahrradpolizei soll Barrieren abbauen
Laut Polizei ist es ein Projekt, das aufgrund des positiven Feedbacks seitens der Bevölkerung ausgebaut werden soll. Ein Fahrradpolizist soll für die Wiener auf menschlicher Basis vertrauter und leichter anzusprechen sein.
Zurzeit sind die Zweirad-Beamten hauptsächlich auf der Donauinsel, in Schrebergärten und in den Innenstadtbezirken mit viel Grünraum unterwegs – aber noch nicht in allen Bezirken. Bis Jahresende soll sich mit der personellen Aufstockung auch das ändern. (bai)