Mehr Kindergärten und Schulen für unsere Stadt

Bild: Denise Auer

Wien wächst. Bis 2025 wird die Stadt um zehn Prozent wachsen. Daher plant die Stadt weitere Schulzubauten, -neubauten und mehr Kindergärten. Und: Die Planung für das neue "Campus Plus"-Projekt am Nordbahnhof läuft auf Hochtouren.

Wien wächst. Bis 2025 wird die Stadt um zehn Prozent wachsen. Daher plant die Stadt weitere Schulzubauten, -neubauten und mehr Kindergärten. Und: Die Planung für das neue "Campus Plus"-Projekt am Nordbahnhof läuft auf Hochtouren.
Allein 2016 werden mehr als 60 Mio. Euro in die Qualität der Wiener Schulgebäude investiert. Bis 2025 wird die Stadt um zehn Prozent wachsen, das sind mehr als 2.500 Kinder mehr pro Jahr. Die Stadt verlängert jetzt das Schulsanierungspaket von 2017 auf 2023. „Kinder sind unsere Zukunft und darauf bauen wir. Wien investiert daher massiv in den Ausbau von Bildungsinfrastruktur für die Jüngsten unserer Gesellschaft. Mehr Kindergärten, Schulen und Freizeitangebote ermöglichen allen Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen“, so Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bei einem Mediengespräch.

Schulsanierungspaket bis 2023 verlängert

Das Schulsanierungspaket wird bis 2023 verlängert. Seit Beginn des Schulsanierungspakets wurden bereits 95 Projekte fertig gestellt. Allein 2016 werden 60 Millionen Euro investiert. Der zweite wichtige Punkt sind Schulerweiterungen. Die Stadt Wien setzt auf Schulzubauten in Holzbauweise. Die nächsten sechs dieser Zubauten sind schon heuer in Betrieb gegangen. Für das Schuljahr 2016/17 sind das die Schulen 10., Neilreichgasse 111, 11., Rzehakgasse 7 und 9, 12., Rohrwassergasse 2, 13., Speisinger Straße 44, 21., Aderklaaer Straße 2 sowie 23., Anton-Baumgartner-Straße 119. Mehr als 30 neue Klassen sowie Räume für Bewegung und sonstige Nutzungen werden dort gebaut. Insgesamt investiert die Stadt Wien in diese sechs Schulzubauten rund 58 Millionen Euro. Mit dem Schuljahr 2017/18 sind weitere neun Schulerweiterungen geplant – mit mehr als 40 zusätzlichen Volksschul- und NMS-Klassen.

Ausbau der ganztägigen Schule

„Ziel ist auch der Ausbau von ganztägigen Angeboten und Formen der gemeinsamen Schule“, so Bildungsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ). Schulneubauprojekte wie die Ganztagsvolksschule Piquetgasse (Donaustadt) – die heuer eröffnet hat – werden ebenfalls realisiert. Und: Seit 2009 geht die Stadt Wien mit dem Campusmodell neue Wege beim Bau von Bildungseinrichtungen. Derzeit in Bau befindet sich der Bildungscampus Attemsgasse in der Donaustadt (Eröffnung 2017/18), der Campus Berresgasse (Donaustadt) ist in der Entwurfsplanung. Für sechs weitere Campus-Standorte ist der Projektstart erfolgt: Geplant sind neue Bildungsbauten in den Arealen Eurogate in Wien-Landstraße, Favoriten (Landgutgasse), Gasometerumfeld in Simmering (Rappachgasse), Atzgersdorf in Liesing, West Wien (Deutschordenstraße) sowie ein zweiter Campus am Nordbahnhof. Alle diese Projekte sollen bis zum Jahr 2023 realisiert werden.

Bildungscampus für Kinder bis 14 Jahre

Nach den Bildungscampus-Projekten in der Attemsgasse und der Berresgasse wird derzeit das dritte „Campus Plus“-Projekt am Nordbahnhof realisiert. Kindergarten, Schule und aktive Freizeitgestaltung sollen noch stärker vernetzt werden. Kinder bis zum Alter von 14 Jahren sollen dort gemeinsam den Tag verbringen können. „Wien lebt damit das Prinzip der gemeinsamen Schule, weil wir davon überzeugt sind, dass die Trennung mit zehn Jahren zu früh ist", sagt Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ).

 

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