HeuteForFuture-award

Mehr Lebensqualität für Alle mit MehrGrüneSchulen

Das Projekt MehrGrüneSchulen will die Lebensqualität der zukünftigen Generationen mit den vorhandenen Naturressourcen langfristig sichern.
Irma Basagic
05.07.2023, 17:07
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PROJEKTNAME: MehrGrüneSchulen - Finanzierungsmodelle für grüne Infrastruktur an Schulen
KATEGORIE: Zivilgesellschaft
VERTRETUNG DER ZIVILGESELLSCHAFT: TU Wien – Forschungsbereich Ökologische Bautechnologien
THEMENBEREICH: Klimafreundliches Bauen und Grünräume
TEILNEHMERZAHL: 5
PROJEKTSTART: 2020
STATUS: Abgeschlossen
REGION: Wien
INSTITUTIONALISIERT ALS: Informell
WIRKUNGSFELD: In- und Ausland
WEB: https://www.tuwien.at/

Darum geht es beim Projekt "MehrGrüneSchulen - Finanzierungsmodelle für grüne Infrastruktur an Schulen"

– Um sowohl für unsere als auch vor allem für die zukünftigen Generationen die Lebensqualität mit den vorhandenen Naturressourcen langfristig zu sichern, wurde aktiv an der Bewusstseinsbildung der SchülerInnen in ganz Österreich gearbeitet.
– Beitrag zur Schaffung neuer Grünflächen im städtischen Raum (dabei Nutzung von Natur- und Recycling- Materialien)
– Verbesserung des Raumklimas für qualitätsvolle Lernumgebungen an Österreichs Schulen
– Entwicklung von innovativen Finanzierungsmodellen als Basis für die vermehrte Umsetzung grüner Infrastruktur in und an Schulen (Sensibilisierung für die Wichtigkeit der Themen: Ökonomie, Umweltschutzes, Ökologie..)
– Zusammenarbeit des Projektteams mit Schulklassen in einem transdisziplinären Planung- und Ausführungsteam (Gebäudeerhalter, zahlreiche Baufirmen mit diversen Spezifikationen etc.) zur Planung und Errichtung einer Forschungsfassade am Camillo Sitte Bautechnikum in Wien; mit einer öffentlichen Präsentation vor relevanten Stakeholdern aus dem Schulbereich
– fachübergreifende Zusammenarbeit einer Gartenbau- und einer Bautechnikschule zur Entwicklung von DIY Low-Cost-Begrünungslösungen sowie Bauanleitungen für die eigenständige Umsetzung an Schulen
– Umsetzungsworkshops an Schulen in ganz Österreich zur Errichtung von Low-Cost-Begrünungsmaßnahmen gemeinsam mit Schulklassen vor Ort
– Interviews mit Schul-Stakeholdern zu deren Möglichkeiten und Grenzen der Finanzierung von Begrünungsmaßnahmen an Schulen

Projektleitung: TU Wien, Forschungsbereich Ökologische Bautechnologien.

ProjektpartnerInnen: TU Wien, Institut für interdisziplinäres Bauprozessmanagement; Camillo Sitte Versuchsanstalt für Bauwesen; Dipl.-Ing. Ralf Dopheide e.U.; Büro für nachhaltige Kompetenz B-NK GmbH. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms "Smart Cities Demo – Living Urban Innovation 2019" durchgeführt.

Heute For Future-Award im Gespräch mit Azra Korjenic von der TU Wien

Was zeichnet das Projekt aus bzw. wie unterscheidet es sich von anderen?

Durch aktive Zusammenarbeit von Schüler*innen aus Schulen unterschiedlicher Fachrichtungen wurden innovative und qualitativ hochwertige Begrünungssysteme entwickelt.

Schüler*innen unterschiedlichster Schulen in ganz Österreich haben am Bau von Begrünungslösungen für ihre Schule bzw. Schulklasse mitgewirkt. Durch die direkte Auseinandersetzung der Zukunftsgeneration mit den eingesetzten Methoden und Materialien wird eine Bewusstseinsbildung sowie Sensibilisierung für die Wichtigkeit des Umweltschutzes, Ökologie, Ökonomie, erneuerbaren Energiequellen und ihren Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen sowie auf die Natur geschaffen.

Es wurden erstmals Finanzierungslösungen für Low-Cost-Begrünungssysteme dargestellt – siehe auf Projekthomepage unter: https://www.tuwien.at/cee/mbb/obt/forschung/forschungsprojekte/mehrgrueneschulen/projekt/finanzierungsmoeglichkeiten

Haben Sie sich am Beginn Ihres Projektes an einem anderen Modellprojekt orientiert?

Nein.

Ist Ihr Projekt bereits in anderen Regionen nachgemacht worden? Wenn ja, an welchem Standort?

Ja. In ganz Österreich und in Deutschland.

Glauben Sie, dass Ihr Projekt auch anderswo durchgeführt werden könnte? 

Ja, auch im Ausland.

Was sollte geschehen, damit Ihre praktische Arbeit erleichtert wird? Wer sollte aktiv werden?

Begrünungsmaßnahmen an Schulen sollten besser gefördert werden; eine Projekt-Person sollte für die nächsten paar Jahre als Hauptaufgabe die Kommunikation + aktive Umsetzung und Beratung an Schulen übernehmen!

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