Einen Ausbau der S-Bahn in der Ostregion fordern die Präsidenten von Arbeiter- und Wirtschaftskammer Rudolf Kaske und Walter Ruck. Insgesamt 15 neue S-Bahn-Stationen wären möglich, so die Annahme. 1,5 Millionen Schienenkilometer mehr in der Ostregion mit dem neuen Fahrplan sind ein erster wichtiger Schritt, so Kaske und Ruck.
Außerdem fordern Arbeiter- und Wirtschaftskammer auch eine Ausweitung des Busnetzes, vor allem in Industriegebiete – und die rasche Verwirklichung des Lobautunnels. "Der Großraum Wien wächst rasant, ebenso das Mobilitätsbedürfnis. Wir brauchen ein effizienteres Schnellbahn- und Busnetz. Das entlastet die bestehenden Verbindungen, verbessert die Erreichbarkeit der Betriebsgebiete am Stadtrand und schafft Arbeitsplätze während der Bauphase", so Wirtschaftskammer-Präsident Walter Ruck.
Kaske: "15-Minuten-Mindest-Takt für Schnellbahnzüge"
Arbeiterkammer-Präsident Rudi Kaske sagt: "Die aktuellen Verhandlungen der Verkehrsdiensteverträge sind die Chance, jetzt für die nächsten zehn Jahre noch mehr Schnellbahnzüge auf Schienen zu bringen. Meine Zielmarke ist ein 15-Minuten-Mindest-Takt auf allen Strecken."
15 neue Schnellbahnhöfe und der Ausbau von 23 Kilometern bestehender Gleisanlagen würden viele neue Möglichkeiten für den öffentlichen Verkehr allein in Wien eröffnen, so Wirtschafts- und Arbeiterkammer. Sie fordern einen raschen Ausbau der S-Bahn-Strecke "Verbindungsbahn" zwischen Meidling und Hütteldorf mit einer Taktfrequenz von zehn bis 15 Minuten – und einen zweigleisigen Ausbau des Marchegger Astes.
(gem)