Mehr SUVs in Wiens City als im Tiroler Reutte!

Absurd: In der Wiener Cioty werden um die Hälfte mehr SUVs angemeldet als im Tiroler Reutte.
Absurd: In der Wiener Cioty werden um die Hälfte mehr SUVs angemeldet als im Tiroler Reutte.Bild: iStock
Laut den aktuellen Zulassungszahlen wurden 2018 in der Wiener City um die Hälfte mehr SUVs und Geländewagen angemeldet als im Tiroler Bezirk Reutte.

Bereits jeder dritte Neuwagen in Wien war im Vorjahr ein SUV oder ein Geländewagen, berichtet der Verkehrsclub Österreich. Im 1. Bezirk ist der Anteil der neuzugelassenen Fahrzeuge dieses Typs sogar um die Hälfte höher als im Tiroler Bezirk Reutte.

Sieben von zehn SUVs wurden in Wien auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. SUV verbrauchen mehr Sprit als vergleichbare herkömmliche Modelle und stoßen damit auch mehr klimaschädliches CO2 aus. Im Schnitt waren in Wien 32 Prozent der Pkw-Neuzulassungen SUVs oder Geländewagen, das sind 23.461 Fahrzeuge.

Der SUV-Boom in der Stadt sei auch wegen des steigenden Platzbedarfs der Autos ein Problem. Vor allem die großen SUV sind nicht nur schwer, sondern auch sehr breit. "Es braucht eine stärkere Ökologisierung der Firmenwagen-Besteuerung", betont VCÖ-Experte Gansterer.

Die Bezirks-Prozentzahlen von SUVs und Geländewägen im Detail:

Landstraße: 26 Prozent

Rudolfsheim-Fünfhaus: 26 Prozent

Simmering: 27 Prozent

Favoriten: 27 Prozent

Leopoldstadt: 28 Prozent

Margareten: 28 Prozent

Wieden: 29 Prozent

Mariahilf: 29 Prozent

Neubau: 30 Prozent

Ottakring: 30 Prozent

Floridsdorf: 31 Prozent

Döbling: 31 Prozent

Donaustadt: 32 Prozent

Hernals: 32 Prozent

Meidling: 32 Prozent

Josefstadt: 32 Prozent

Innere Stadt: 32 Prozent

Hietzing: 33 Prozent

Penzing: 33 Prozent

Alsergrund: 34 Prozent

Währing: 35 Prozent

Brigittenau: 39 Prozent

Liesing: 46 Prozent

(wapo)

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