Mehr Toleranz: Gleichgeschlechtliche Ampelmännchen

An insgesamt 49 Ampelstandorten und 120 Schutzwegen in ganz Wien werden in den nächsten Wochen drei neue Ampelmännchen-Bilder zu sehen sein: ein heterosexuelles Paar und zwei homosexuelle Pärchen, mit jeweils zwei Frauen und zwei Männern. Die neuen Sujets sollen auf mehr Toleranz aufmerksam machen.
An insgesamt 49 Ampelstandorten und 120 Schutzwegen in ganz Wien werden in den nächsten Wochen drei neue Ampelmännchen-Bilder zu sehen sein: ein heterosexuelles Paar und zwei homosexuelle Pärchen, mit jeweils zwei Frauen und zwei Männern. Die neuen Sujets sollen auf mehr Toleranz aufmerksam machen.

Der Mai und Juni scheinen in Wien ganz im Zeichen der Toleranz zu stehen. Anlässlich des Life Balls, des Song Contests und der Regenbogenparade werden an mehreren Standorten in Wien drei neue Ampelmännchen-Sujets installiert. Darauf zu sehen werden gleich zwei gehende oder stehende Figuren sein.
Die ersten neuen Ampelmännchen-Paare kann man auch schon bewundern, zum Beispiel am Universitätsring auf Höhe Schottentor, wo sich zwei Frauenfiguren die Hand geben. Bis Ende Juni sollen die neuen Ampel-Bilder in Wien zu sehen sein. 

Mehr als Toleranz und Weltoffenheit

Sonja Vicht von der MA 33 erklärt, dass es sich dabei auch um ein Projekt handelt, um die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu testen. Die Aktion wird wissenschaftlich begleitet und soll zeigen, ob die Menschen die neuen roten Ampeln im Kreuzungsbereich weniger ignorieren werden als davor.

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