Im letzten Jahr erfüllte sich für Christine (Name geändert, Name der Redaktion bekannt) aus Horn endlich einen Herzenswunsch: Eine kleine, aber feine Wohnung mitten in der City. Gemeinsam mit Hündchen "Lieselotte" zog die 41-jährige Notstandshilfebezieherin ins 47 Quadratmeter große Apartment: "440 Euro Miete verlangte der Vermieter. Als er erfuhr dass ich einen Hund habe, wollte er 460 Euro – also 20 Euro extra für Lieselotte. Auch bei der Kaution, drei Monatsmieten, zahlte ich 60 Euro mehr."
Immoblienmakler Klemens Kofler: "Man zahlt immer nur fürs Objekt, egal wieviele Personen und nie extra für den Hund." Etwas anders sieht dies der Badener Rechtsanwalt Gottfried Forsthuber: "Das ist durchaus üblich und gerechtfertigt. Ein Hund führt ja auch zu einer stärkeren Abnutzung des Bodens."
"Will Hundefrisörin werden"
Die Traumwohnung hielt Christines Erwartungen nicht ganz stand: "47 Quadratmeter steht im Vertrag, ich glaube es sind nur 37. Und ich wohne neben einem Lokal, es ist nachts oft sehr laut", so die Hornerin zum "Bezirksblatt".
Sobald die 41-Jährige wieder arbeitsfähig ist, will sie eine Schulung zur Hundefrisörin machen, einen eigenen Salon haben und dann vielleicht doch in eine größere Wohnung ziehen ... ohne Extra-Miete für Vierbeiner.