"Umfrage? Mich hat niemand gefragt!"

"Heute"-Leser klagen immer wieder, sich bei der Meinungsforschung nicht berücksichtigt zu fühlen. Experte Peter Hajek erklärt.
Meinungsforscher sorgen mit Umfragen zu aktuellen politischen Themen immer wieder für Schlagzeilen. Zuletzt stellte etwa eine Umfrage der Donau-Universität Krems fest, dass die Mehrheit der Österreicher sich "Vereinigte Staaten von Europa" wünscht. Zahlreiche "Heute"-User konnten dieses Ergebnis nicht nachvollziehen und kritisierten die Studie als voreingenommen.

Ein Beispiel, das nicht alleine steht – regelmäßig erkennen Leser ihre eigene Meinung nicht in Umfrageergebnissen wieder und berichten von ganz anderen Wahrnehmungen im privaten Umfeld. Sie untermauern ihre Kritik dadurch, dass Abstimmungen mit Zehntausenden Teilnehmern auf "Heute.at" teils zu ganz anderen Ergebnissen kommen, als Umfragen mit einer Stichprobe von 500 Österreichern.

Experte erklärt Repräsentativität

Wir haben Meinungsforscher Peter Hajek gebeten, auf diese Diskrepanz einzugehen. Der Experte erklärt im "Heute"-Interview (Video oben), mit welchen Methoden repräsentative Stichproben ausgewählt werden, welche Aussagekraft online-Polls ohne penible Stichprobenauswahl haben und welche Qualitätskriterien seriöse Meinungsforschung ausmachen.

Im Video unten: Peter Hajek über die "Heute"-Frage der Woche, das Politbarometer und was es bedeutet, die Rohdaten einer Befragung zu veröffentlichen.

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