"Will nur noch nach Hause" - Melania plant Auszug

Lieblingsfarbe Weiß: Melania Trump
Lieblingsfarbe Weiß: Melania Trump(Bild: imago stock & people)
Er will unbedingt bleiben, sie offenbar nur noch gehen: Im Gegensatz zu Donald Trump hat sich First Lady Melania mit den Realitäten abgefunden.

Ihr Ehemann will möglichst im Weißen Haus bleiben, seine Gattin will dort möglichst weg. Die US-First-Lady wolle nur noch nach Hause, heißt es aus ihrem Umfeld im Weißen Haus.

Nach Hause heißt für Melania Trump offenbar Florida und das Anwesen Mar-a-Lago. Bereits stehe fest, dass Sohn Barron nicht mehr weiter eine Eliteschule in Maryland besuchen, sondern seine weitere Ausbildung im Sunshine State fortsetzen werde, schreibt CNN.

Downsizing von 5000 auf 280 Quadratmeter

Längst werde im Weißen Haus Inventur gemacht: Melania sortiere aus, welche Möbel, Bilder und andere Schätze in die Trump-Wohnungen nach New York und welche nach Florida transportiert werden sollen. In Mar-a-Lago sei seit Wochen auch bereits eine Innenarchitektin am Werk, um den Räumen des Anwesens eine Auffrischung zu verpassen.

Die Trumps, die sich in den letzten vier Jahren an die gut 5000 Quadratmeter des Weißen Hauses gewöhnt haben, werden mit dem Umzug in das Anwesen in Florida "downsizen" müssen – Mar-a-Lago hat "nur" rund 280 Quadratmeter. Melania aber sei das egal, für sie sei Florida ein perfekter, idyllischer Rückzugsort. Erst recht, weil die 50-Jährige, ganz wie es unter First Ladies Tradition ist, ein Buch herausgeben will. Allerdings keine Biografie, wie es Michelle Obama oder Laura Bush taten. Sondern eher ein Bildband, der sich der Empfangstradition des Weißen Hauses widmet.

"Das wird Zoff geben"

"Ich werde nach Florida gehen und es easy nehmen", rief Donald Trump am Wochenende Anhängern in Georgia zu. Doch Melania weiß gemäß der Quelle aus dem Trump-Umfeld, dass ihr Mann keiner jener Ex-Präsidenten ist, der sich still zurückzieht und wie George W. Bush mit der Ölmalerei beginnt. Die Gäste des Golfclubs in Mar-a-Lago würden zudem dafür sorgen, dass der einstige US-Präsident auch in Florida nicht zur Ruhe kommen werde.

"Sie werden sein Ego stärken", sagt Laurence Leamer, der Autor des Buches "Mar-a-Lago: Inside the Gates of Power at Donald Trump’s Presidential Palace". Die Prognose kommt nicht von ungefähr. So ist es in Mar-a-Lago offenbar Tradition, dass, wenn die Trumps zum Essen in den Golfclub kommen, die Nationalhymne gespielt wird, wenn sie die Räumlichkeiten betreten.

Doch glaubt man den Quellen rund um die Trumps, darf es Donald Trump nicht übertreiben. Denn Gerüchte, wonach er 2024 wieder in das Rennen um die US-Präsidentschaft einsteigen wird, kommen bei Melania nicht gut an: "Das wird Zoff geben", heißt es.

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