Erschütternde Worte von Melissa Naschenweng. Die erfolgreiche Kärntner Sängerin hat in ihrer Instagram-Story einen Vorfall geschildert, der weit über harmlose Fan-Begeisterung hinausgeht. Demnach wurde sie während einer Autofahrt massiv gefährdet.
"Ich wurde auf meiner Heimatstrecke mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von einem Fremden überholt und kurz darauf in einer Kurve abgefangen", schreibt Naschenweng. Sie habe in dem Moment gar nicht gewusst, wie ihr geschieht.
Zunächst habe sie noch versucht, die Situation höflich zu entschärfen. Aus Freundlichkeit bot sie dem Mann ein Autogramm an. Doch das reichte offenbar nicht. Der Fremde habe ein eigenes Video mit ihr verlangt. Melissa lehnte ab – auch aus Rücksicht auf die Sicherheit im Straßenverkehr.
Die Reaktion des Mannes traf sie besonders: "Schade, früher konnte man mit dir noch reden", soll er gesagt haben.
In ihrer Story macht Naschenweng deutlich, wie sehr sie dieser Moment beschäftigt. "Seit wann bedeutet Bodenständigkeit, dass ich meine Angst runterschlucken soll?", fragt sie. Und weiter: "Seit wann heißt Dankbarkeit, dass ich mich bedrängen lassen soll?"
Besonders klar stellt sie eines fest: Ein Nein verliere nicht seinen Wert, nur weil sie in der Öffentlichkeit steht. "Dann bin ich lieber nicht bodenständig", schreibt sie deutlich. Dieses Verhalten habe nichts mit Support zu tun, sondern sei schlicht respektlos.
Ihr eindringlicher Appell zum Schluss: "Hinter jeder öffentlichen Person steckt ein Mensch mit Grenzen."