Schon im Rennen von Sao Paolo haben die Stewards die Szene als Racing Incident eingestuft, es wurde nicht weiter untersucht.
Erst nachdem Mercedes einen Einspruch einlegte, beschäftigte man sich bei der FIA noch einmal mit dem harten Überholmanöver des Niederländers. Bei den Silberpfleilen meinte man neue Aufschlüsse aus der Cockpit-Kamera von Verstappen gefunden zu haben.
Verstappen verteidigte sich sich gegen den schnelleren Hamilton mit DRS, beide Boliden rutschten von der Strecke. Zu einem Unfall wie in Monza oder Silverstone kam es diesmal nicht. Zwei Runden später war der Brite durch und siegte vor seinem WM-Rivalen.
Eine 5-Sekunden-Strafe oder eine Strafversetzung für Katar stand im Raum, doch nun herrscht Klarheit. Verstappen wird nicht bestraft.
"Das ist die richtige Entscheidung, das hätte die Büchse der Pandora geöffnet", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner.