Mercedes-Boss Wolff droht "Bruderteam" Racing Point

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff
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Der Hungaroring ist fest in Mercedes-Hand! Motorsportchef Toto Wolff stellt aber vor dem Formel-1-Hit klar, wie die Hackordnung ist.

Die Startaufstellung in Ungarn ist eine Neuheit. Zwar nicht das Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas an der Spitze. Aber in Reihe zwei die Racing-Point-Boliden von Lance Stroll und Sergio Perez. Das zeigt: Mercedes ist in der Formel 1 das Maß aller Dinge, denn die Deutschen statten auch Racing Point mit Motoren aus – oder sogar mehr, denn derzeit wird diskutiert, ob die Rosa Boliden nicht einfach eine Kopie des WM-Dominators sind.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kann jedenfalls vor dem Rennen optimistisch sein. "Wir haben eine gute Ausgangsposition", schmunzelt der Wiener. Doch die Überraschungs-Verfolger machen ihm auch Sorgen. "Wir müssen aufpassen, dass uns die übermotivierten rosa Buben am Start nicht über den Haufen fahren." Drohender Nachsatz: "Sie sind zwar unsere Freunde, aber wenn sie gewinnen können, können sie auch ganz rasch zum erbitterten Feind werden."

Letztendlich ist es Wolff aber doch lieber, das Bruderteam im Nacken zu haben und nicht Ferrari oder Red Bull. Die Italiener starten von den Plätzen fünf (Vettel) und sechs (Leclerc) ins Rennen, Red Bull nur von Platz sieben (Verstappen) und 13 (Albon). "Auf jeden Fall ist es mir lieber, dass Pink Floyd oder der Pink Panther hinter uns steht als ein Roter oder ein Blauer", grinst Wolff. Ob Mercedes heute den nächsten Saisonsieg einfährt, bleibt abzuwarten.

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