Formel 1

Mercedes geht in Flammen auf, bei Wolff raucht Kopf

Doppelführung nach dem Traum-Start. Dann geht beim Führenden George Russell und Mercedes alles schief.
Sebastian Klein
02.04.2023, 08:23
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Nach dem schlechten Saisonstart und klaren Ansagen von Teamchef Toto Wolff schien der Grand Prix von Australien am Sonntag zwischenzeitlich zum großen Befreiungsschlag werden zu können.

George Russell und Lewis Hamilton bremsten Red-Bull-Star Max Verstappen aus, der als Pole-Setter den Start verschlief und auf Rang drei zurückfiel. Platz 1 und 2 für Mercedes. Dann landete der Williams von Alex Albon im Kiesbett, wurde zurück auf die Strecke geschleudert, und stellte das Rennen auf den Kopf. Rote Flagge!

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Es kam zum Re-Start. Für Russell, der zuvor schon von Mercedes an die Box geholt worden war, ein Horror-Szenario. Der Brite wurde auf Rang sieben zurückgeworfen, während die Konkurrenz einen "Gratis"-Reifenwechsel vollzog. Es folgte die Entschuldigung von Wolff höchstpersönlich, der über den Boxenfunk den Strategiefehler des verfrühten Stopps eingestand: "Sorry. Mach das Beste daraus!"

Gesagt, getan: Auch der zweite Start glückte Russell, er kämpfte sich zurück auf Rang vier, das Podium bereits wieder in Griffweite, dann fing sein Bolide Feuer. Das Heck des Silberpfeiles ging in Flammen auf, das Rennen war für Russell gelaufen.

Indes stellte der Red Bull von Verstappen seine Stärke eindrucksvoll unter Beweis. Der Niederländer holte sich die Führung von Hamilton trotz dessen zweiten Blitz-Starts spielend leicht zurück.

Die Dominanz des österreichischen Rennstalls ist klar zu erkennen. Bei Wolff und seinem Team rauchen also weiter die Köpfe. Es fehlt nicht nur der Speed, auch die Standfestigkeit des Autos bereitet nun Kopfzerbrechen.

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