Formel-1-Ärger

"Nicht akzeptabel!" Wolff tobt wegen Schneckenstarts

Mercedes kämpft mit schwachen Rennstarts, während die Rivalen aufholen. Die Ursachen liegen laut Teamchef Toto Wolff und Fahrer beim Team.
Sport Heute
05.05.2026, 21:50
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Schon bei den ersten drei Rennwochenenden heuer hat der Italiener in den ersten Runden insgesamt 18 Plätze verloren und sich dann jedes Mal wieder nach vorne gekämpft. Aber der Vorsprung schwindet, Ferrari, McLaren und Red Bull kommen den Silberpfeilen immer näher. Die Lage bei Mercedes ist angespannt.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat die bisherigen Starts im Gespräch mit Sky sogar als "nicht akzeptabel" für ein Team bezeichnet, das beide Weltmeisterschaften holen will. "Wir müssen das in den Griff bekommen, wir schauen uns das schon viel zu lange an."

Wie schon bei den ersten Rennen nimmt der Österreicher seinen Fahrer aber komplett aus der Schusslinie. "Es liegt absolut nicht an ihm", so Wolff auf Nachfrage von "Motorsport.com"

"Ich denke, es war ein Teamfehler. Wir alle wissen: Das ist einfach nicht gut genug", betont der Wiener weiter. "Wir machen keine gute Arbeit dabei, ihnen das richtige Werkzeug zu geben – sei es die Kupplung oder die Einschätzung vom Grip."

"[Am Sonntag] war es fairerweise nicht ganz so schlimm. Ich habe zwei Plätze verloren, im Sprint sogar sechs, also war es etwas besser. Aber trotzdem, das ist nicht akzeptabel", meint auch Antonelli selbst. "Gerade an einem Wochenende wie diesem, wo die Abstände viel geringer sind, kann das den Rennverlauf komplett verändern."

"Ich denke, das ist ein Punkt, an dem wir gemeinsam mit dem Team arbeiten müssen, denn gestern zum Beispiel im Sprint war die Prozedur gut, aber der Grip, den wir erwartet hatten, war einfach nicht da", wird der 19-jährige Italiener deutlich.

Anders als Wolff sieht sich Antonelli aber auch selbst in der Pflicht. "Es liegt auch am Team, aber vor allem an mir selbst, da ich noch etwas unbeständig bin, besonders mit der Kupplung. Mir fehlt noch das nötige Selbstvertrauen, um das konstant hinzubekommen."

In den ersten Rennen hat der Vorsprung von Mercedes noch gereicht, um die schwachen Starts auszubügeln. Doch Wolff gibt zu: "Wir sind die Einzigen, die das seit einigen Rennen nicht hinbekommen."

"Wir müssen noch tiefer graben und verstehen, wie wir das beheben. Die Abstände sind nicht groß genug, um gemütlich in den Sonnenuntergang zu fahren. Deshalb darf man keine Starts verhauen." Wolff weiß, dass die Lösung aus dem eigenen Team kommen muss.

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