Harte Worte vorm Kinostart

"Wie Tinder" – Meryl Streep rechnet mit Hollywood ab

"Der Teufel trägt Prada 2" kommt ins Kino – und Hauptdarstellerin Meryl Streep rechnet mit Hollywood ab. Online-Castings seien "wie Tinder".
Heute Entertainment
27.04.2026, 09:53
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Die Hollywood-Legende Meryl Streep (76) schlüpft nach 20 Jahren wieder in die Rolle der gefürchteten Modechefin Miranda Priestly. Am 30. April startet "Der Teufel trägt Prada 2" in den Kinos.

Im Doppel-Interview mit Co-Star Stanley Tucci (65) teilte die Oscar-Preisträgerin aber kräftig gegen die aktuelle Filmbranche aus.

Wie bild.de berichtet, kritisiert Streep vor allem das Online-Casting-System. Heute brauche man schon eine bestimmte Anzahl an Followern, bevor man überhaupt zum Vorsprechen eingeladen werde. Die Studios würden regelrecht die Instagram-Follower zählen.

"Ich würde mich umbringen"

"Man kann nur noch online vorsprechen", klagt Streep. Man müsse sich zu Hause ein eigenes Set aufbauen mit Licht und Kamera. "Dann wischen sie durch, und wenn das nicht gefällt, dann wischen sie dich weiter, wie bei Tinder", so die 76-Jährige.

Ihr bitteres Fazit: "Ich denke, ich würde mich umbringen!" Sie sei froh, ihre Karriere in einer Zeit begonnen zu haben, als man noch persönlich vorsprechen durfte.

20 Jahre Freundschaft

Mit Stanley Tucci verbindet Streep eine enge Freundschaft, die während der Dreharbeiten zum ersten Film entstand. "Wir haben in den letzten 20 Jahren auf der persönlichen Ebene eine Menge durchgemacht", verrät Tucci. Man habe Freud und Leid geteilt.

Und noch ein Detail aus dem Doppelinterview: Tucci schreibt Streep offenbar die lustigsten E-Mails – allerdings "undruckbar", wie die Schauspielerin lachend verriet.

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