Schlechte Erfahrung

Jetzt kommt raus: Streep war gegen Prada-Fortsetzung

Die Oscar-Preisträgerin hatte beim ersten Teil so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie zunächst gegen Teil 2 war.
Heute Entertainment
30.04.2026, 08:35
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Fast 20 Jahre nach dem Original kehrt Meryl Streep als gefürchtete Modemagazin-Chefin Miranda Priestly auf die Leinwand zurück. Doch beinahe wäre es nie dazu gekommen: Die 76-Jährige war Berichten zufolge zunächst strikt gegen eine Fortsetzung.

Der Grund liegt in den Dreharbeiten zum ersten Teil. Um die kalt-skrupellose Miranda glaubwürdig zu verkörpern, hatte sich Streep damals in Method-Acting-Manier konsequent vom Rest der Crew ferngehalten und sich immer wieder in ihren Wohnwagen zurückgezogen.

Das sei für sie "schrecklich" gewesen, sagte sie 2021. Seither habe sie nie wieder "diese Method-Sache" versucht. Auch beim ersten Teil hatte Streep sich als schwierig erwiesen: Sie war unzufrieden mit der angebotenen Gage von zwei Millionen Dollar.

Erst bei vier Millionen Dollar sagte sie zu

Erst als die Produzenten das Gehalt verdoppelten, willigte die Schauspielerin ein. Ein Risiko, das sich auszahlte: Bei Produktionskosten von 41 Millionen Dollar spielte der Film weltweit 326,5 Millionen ein.

Auch Hauptdarstellerin Anne Hathaway war beim Original nicht erste Wahl. Sie stand auf der Wunschliste erst an neunter Stelle – nach Stars wie Scarlett Johansson, Natalie Portman und Rachel McAdams.

Zweifel an Streeps Komödien-Talent

Manche Produzenten hatten damals sogar Bedenken, ob die Drama-Spezialistin überhaupt lustig sein könne. "Hast du den Verstand verloren? Die war noch nie in ihrem Leben lustig", bekam Produzentin Wendy Finerman zu hören.

Streep bewies das Gegenteil und erhielt für ihre Rolle als bissige Miranda sogar eine Oscar-Nominierung. Eine seltene Ehre für eine Komödien-Darstellung.

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