Messer in Lunge gerammt – nun gestand Mann (35)

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Ein Ehestreit eskalierte in Wien in eine Massenschlägerei mit Messerstichen – Tags darauf schwebt das Opfer in Lebensgefahr, der mutmaßliche Täter gestand.
Wie berichtet haben 50 Mitglieder der serbischen Community (Volksgruppe Roma) Montagabend einen Familienrat in einem Lokal in Wien-Meidling gehalten, der in eine Messerstecherei ausgeartet ist. Hintergrund: Eine 32-Jährige wollte sich von ihrem drei Jahre älteren Mann scheiden lassen; auch ihr neuer Freund (24) stellte sich dem "Familiengericht". Statt eines Machtwortes ließ man dann aber die Fäuste sprechen, prügelte auf der Straße aufeinander ein.

Nun gestand der Noch-Ehemann, beim Raufhandel auf den jüngeren Lover eingestochen zu haben, so Polizeisprecher Harald Sörös zu "Heute". Der 35-Jährige – er verletzte seinen Kontrahenten lebensgefährlich mit zwei Lungenstichen – habe aber jede Tötungsabsicht abgestritten.



Polizei mit Großaufgebot im Einsatz

Um die Situation zu beruhigen und die Streitenden zu trennen, war ein Großaufgebot an Beamten notwendig, hieß es in einer Polizeiaussendung. Insgesamt waren sechs Streifenbesatzungen des Stadtpolizeikommandos Meidling, vier der Polizeidiensthundeeinheit, vier der WEGA und zwei der Landesverkehrsabteilung (insgesamt rund 30 Polizistinnen und Polizisten) im Einsatz. (red)

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