Messer-Killer von Wien wohl schon im Ausland

In der Nacht auf Freitag hat ein Unbekannter in einem Wiener Lokal einen 34-jährigen Polen getötet und dessen um drei Jahre älteren Begleiter schwer verletzt. Vom Verdächtigen fehlt nach wie vor jede Spur. Die Polizei befürchtet, er sei bereits ins Ausland geflüchtet.

Auch wenn die Behörde die Identität des Mannes nicht öffentlich gemacht hat: Der mutmaßliche Messer-Killer von Wien ist bereits identifiziert. Der Verdächtige, unbestätigten Meldungen zufolge ein Albaner, soll sich ins Ausland abgesetzt haben. Ein internationaler Haftbefehl wurde erlassen, berichtete die APA am Samstag.

Nach der Messerstecherei in einem Lokal in der Quellenstraße hatten Polizisten eine Wohnung in Wien-Floridsdorf durchsucht, den Verdächtigen dort aber nicht angetroffen. Jetzt prüft das Landeskriminalamt, ob es Videoaufnahmen im Umfeld des Tatorts gibt.

Der Flüchtige soll in der Nacht auf Freitag mit zwei Lokalgästen in Streit geraten sein und dem 34-Jährigen sein Messer mehrmals in den Oberkörper gestoßen haben. Der schwerverletzte 37-Jährige konnte noch nicht befragt werden. Er ist nicht in Lebensgefahr.

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