Sonntag, 5 Uhr früh, kam es zu einem schockierenden Raubüberfall im Herzen Wiens: Mit einem Messer soll ein 13-Jähriger einen Passanten (18) bedroht, an dessen Umhängetasche gezerrt und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend raubte er ihm auch das Mobiltelefon und flüchtete.
Die alarmierten Polizisten des Stadtpolizeikommandos Innere Stadt konnten den unmündigen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatorts anhalten. Das Mobiltelefon wurde ihm abgenommen und dem bei dem Überfall leicht verletzten Opfer zurückgegeben.
Erschütternd: der mutmaßliche Täter, ein Bub aus Syrien, dürfte schon einiges auf dem Kerbholz haben. "Bei dem 13-Jährigen handelt es sich um eine amtsbekannte Person", informiert die Exekutive.
Er wurde auf Grund seiner Strafunmündigkeit einem Betreuer eines Krisenzentrums übergeben. Das Messer, mit welchem er sein Opfer bedroht haben soll, wurde allerdings nicht aufgefunden.