"Messi hat teuflische Seite, ist sehr manipulativ"

Lionel Messi
Lionel Messipicturedesk.com
Lionel Messi hat erstmals bei PSG trainiert. Der Superstar wird heftig kritisiert, neue Gehaltsdetails wurden bekannt.

Seit dieser Woche ist das Unfassbare Realität: Barcelona-Legende Lionel Messi spielt nicht mehr bei den Katalanen. Neu spielt er in Frankreich bei Paris Saint-Germain. Die Fußballwelt, sie hielt die ganze Woche den Atem an und schaute nach Paris. Hunderte Fans empfingen den Superstar am Flughafen, Millionen von Menschen schauten am Mittwoch der Präsentation zu.

Das Trikot, das umgerechnet 173 Franken kostet, war schnell ausverkauft. Wer sich jetzt noch ein Messi-Exemplar sichern möchte, muss einige Wochen warten. Das Heimtrikot wird erst zum 30. September 2021 wieder lieferbar sein, das Auswärtstrikot sogar erst zum 14. Oktober 2021. Kurz: Die Welt spielte und spielt noch immer verrückt. Wahrlich!

Lionel Messi wird heftig kritisiert

Noch immer werden neue Schlagzeilen, Details und Geschichten bekannt. So wetterte der Journalist Vincent Machenaud, ehemals "France Football", jetzt für das große französische Medium "Infosport+" aktiv, in einem großen Artikel gegen den 34-Jährigen. Machenaud schrieb: "Er hat eine teuflische Seite, ist sehr manipulativ. Er kann dich mit seinem kleinen Lächeln, mit seiner Mimik, in die Tasche stecken. Von hinten kann er dir ein Messer in den Rücken rammen." In Barcelona seien alle vor Messi auf die Knie gegangen. "Leo setzte immer seine Regeln in der Kabine durch und versuchte, im Verein zu regieren. Er war so unantastbar, ihm lagen Verein und Stadt zu Füßen. Er ist sehr intelligent, sehr klug."

Der Journalist ist nicht der einzige, der Messi kritisierte. Auch Ex-Barça-Coach Quique Setién meldete sich in dieser Woche zu Wort. Der 62-Jährige, der 2020 mit Barcelona mit 2:8 gegen die Bayern verlor, verriet im Interview mit "Jot Down", dass er massive Probleme in der Kabine gehabt habe. "Ich habe noch nie eine solche Kabine erlebt, weder in der Nationalmannschaft noch bei Atlético Madrid", so Setién. Und: "Ich war schockiert. Es gibt viele Dinge, die man nicht kontrollieren konnte. Man war in einer Kabine, in der keiner glücklich war. Ich habe so etwas in 40 Jahren Fußball nicht erlebt."

Den Namen Messi erwähnte der Ex-Barça-Coach zwar nicht, anzunehmen ist aber, dass er zumindest unter anderem den Argentinier meinte. So hatte er nach seinem Aus bei den Katalanen im Gespräch mit "El Pais" durchblicken lassen, dass der Argentinier "nicht leicht zu managen war". Setién: "Messi redet wenig, aber man spürt, welche Autorität er besitzt."

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