Auf der Donau bei Hainburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) ist am späten Montagnachmittag ein Messschiff gekentert. Die beiden Besatzungsmitglieder wurden von einem slowakischen Schubverband unterkühlt aus dem Wasser gezogen.
Das Unglück ereignete sich am Montagnachmittag. Das Messschiff hatte an dem Schubverband angelegt, der eine Ladung Schotter auftragsgemäß in der Donau abladen sollte. Nach dem Manöver gab der Kapitän starke Kraft auf die Motoren. Durch den daraus resultierenden Wellengang kenterte das Messschiff.
Die Besatzungsmitglieder - eine Frau (22) und ein Mann (44), beide aus dem Bezirk Amstetten - sprangen laut Landespolizeidirektion ins Wasser, ehe sie von einem slowakischen Schubverband an Bord genommen wurden. Sie waren unterkühlt und wurden im Landesklinikum Hainburg ambulant behandelt.
Das gekenterte Schiff trieb bis zur Mündung der March, wo es durch die Schifffahrtsaufsicht am linken Donauufer gesichert wurde.