Metaller erhalten um 3,4 Prozent mehr Lohn

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich geeinigt: In der Metallbranche steigen die KV-Mindestlöhne und die Lehrlingsentschädigungen ab 1. Jänner um 3,4 Prozent, die Ist-Löhne um 3,2 Prozent.

Zulagen und Aufwandsentschädigungen werden um 3 Prozent erhöht, teilte die Produktionsgewerkschaft Pro-Ge am Dienstag in einer Aussendung mit.

"Der Abschluss ist hart erkämpft", betonte der Verhandlungsleiter und Pro-Ge-Vorsitzender Rainer Wimmer. Trotz der Unterschiede und Gegensätze sei die Sozialpartnerschaft im Gewerbe sehr konstruktiv und habe Handschlagqualität.

"Im Hinblick auf die schwachen Konjunkturprognosen für das kommende Jahr erscheint der Abschluss als noch tragbarer Kompromiss", meinen die Arbeitgeber-Verhandler unter der Führung von Andreas Lahner und Siegfried Steiner.

190.000 Beschäftigte betroffen

Die Verhandlungspartner hätten sich auch darauf geeinigt, eine Arbeitsgruppe zur Förderung der Lehrlingsausbildung zu installieren.

Der Kollektivvertrag für das Metallgewerbe gilt den Angaben zufolge für etwa 43.000 Mitgliedsunternehmen mit knapp 190.000 Beschäftigten. Der Geltungsbereich umfasst Berufsgruppen wie etwa Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Installateure.

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