Wirtschaft

Metaller: Geheime Gespräche letzte Hoffnung

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:41

Vor dem angedrohten unbefristeten Streik in der Maschinen und Metallwarenindustrie (FMMI) ist noch keine Bewegung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Sicht. Geheimverhandlungen am Wochenende könnten einen Streik noch verhindern.

, ist noch keine Bewegung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Sicht. Geheimverhandlungen am Wochenende könnten einen Streik noch verhindern.

Aus Verhandlerkreisen drang durch, dass noch auf informellen Kanälen am Wochenende ein Ausweg aus der verfahrenen Situation gesucht werden soll. Vorbild ist das Jahr 2011, als ein Warnstreik mit Geheimverhandlungen der Spitzen aus Wirtschaftskammer und Gewerkschaftsbund über das Wochenende noch verhindert wurde. Am Dienstagmorgen danach kam es dann doch zu einem Abschluss des Kollektivvertrages.

Der FMMI hatte nach der Verhandlungsunterbrechung am 23. Oktober um zwei Uhr in der Früh den Mittwoch 30. Oktober als nächste Gesprächsrunde vorgeschlagen. Die Gewerkschaften wiederum haben die Arbeitgeber ultimativ bis Montag, den 28. Oktober, aufgefordert, mit einem neuen Angebot weiter zu verhandeln. Sonst werde  ab Dienstagfrüh gestreikt  - . Aus Gewerkschaftskreisen ist zu hören, dass 60 bis 80 Prozent der Mitarbeiter in der Startphase bereits am Ausstand teilnehmen werden. Betroffen wären vor allem größere Betriebe.

Die weiteren Verhandlungstermine mit den anderen Fachverbänden der Metallindustrie - neben dem FMMI gibt es noch fünf weitere Verbände - wurden ausgesetzt. Mit diesen fünf Fachverbänden war bereits in der ersten Verhandlungsrunde eine Inflationsrate von 2,3 Prozent als Gesprächsbasis vereinbart worden. 2,3 Prozent sind die Lohnerhöhung, die der FMMI nach vier Verhandlungsrunden bisher angeboten hat.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen