Die 120.000 Beschäftigen der Maschinen- und Metallwarenindustrie erhalten ab 1. November um bis zu 3,4 Prozent mehr Lohn und Gehalt. Der Mindestlohn steigt auf 1.636 Euro brutto. Das heiß umkämpfte Thema Arbeitszeit wurde aus den Kollektivvertragsverhandlungen vorerst herausgenommen, damit soll sich nun eine Expertengruppe beschäftigen.
Konkret steigt der Mindestlohn für Geringverdiener um 3,4 Prozent, für Besserverdiener um 3,3 Prozent. Der Ist-Lohn erhöht sich bei unteren Einkommensbeziehern um 3,3 Prozent, besser bezahlte Mitarbeiter erhalten 3,0 Prozent mehr. Die Lehrlingsentschädigung wird um 3,4 Prozent angehoben, die Aufwandsentschädigung um 3,0 Prozent.
Arbeitgeber wie Arbeitnehmer sprachen nach einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon von einem guten Kompromiss für die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die Stärkung der Kaufkraft der Beschäftigten. Die aktuelle Inflationsrate liegt bei 2,7 Prozent.