In der Nacht auf Mittwoch ist auch die vierte Kollektivlohnrunde des Fachverbandes Maschinen- und Metallwarenindustrie (FMMI) nach zwölf Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Gewerkschaften kündigten an, Mittwoch Streiks beschließen zu wollen.
In der Nacht auf Mittwoch ist auch die vierte (FMMI) nach zwölf Stunden ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Gewerkschaften kündigten an, Mittwoch Streiks beschließen zu wollen. Dies geschah auch: Ab 29. Oktober um 6 Uhr wird gestreikt.
Bei den Metallern stehen alle Zeichen auf Streik. Die Gewerkschaft sieht die Kollektivertragsverhandlungen für die Beschäftigten der Maschinen- und Metallwarenindustrie gescheitert. Am Mittwochvormittag kündigte die Gewerkschaft an, dass am Dienstag, dem 29. Oktober, ab 6 Uhr früh ein unbefristeter Streik beginnt. Mittwoch und in den nächsten zwei Tagen finden in den Betrieben dazu Betriebsversammlungen satt, die Streik-Komitees formieren sich.
Das letzte Mal hatten zehntausende Metaller im Jahr 2011 gestreikt, das waren aber nur Warnstreiks gewesen. Knackpunkt ist nicht nur die Höhe des Lohnabschlusses, es geht vor allem um Arbeitszeitflexibilisierungen. "Wenn wir Überstunden machen, wollen wir die auch bezahlt haben", das von den Arbeitgebern vorgeschlagene Arbeitszeitkonto sei eine "Grauslichkeit", so die Arbeitnehmervertreter.
"Stehen für Lösung parat"
Gewerkschafts-Verhandlungsführer Rainer Wimmer bekundete Mittwoch dennoch, bis zum 28. Oktober Mitternacht Tag und Nacht zu einer Lösung parat zu sein. "Wir lassen einfach nicht zu, dass den Arbeitnehmern Überstundenzuschläge weggenommen werden", sagte Wimmer vor Journalisten. Bliebe das Arbeitszeit-Junktim für einen KV-Abschluss aufrecht, stünden ab 29. Oktober früh alle Räder still.
Mittwochfrüh fiel der Streikbeschluss in der GPA, in den nächsten Stunden geht der Streikantrag an den Bundesvorstand des ÖGB, der Donnerstag tagt.