Verhandlungen statt Streik: Gewerkschaften und Arbeitgeber haben am Montag die Gespräche über Lohnerhöhungen in der Metallbranche wieder aufgenommen. Verhandelt wird bis spät in die Nacht, Ziel der Arbeitnehmervertreter ist ein Gehaltsplus von mindestens vier Prozent.
Der starke Arm der Arbeitnehmerschaft legte am . 5,5 Prozent mehr Lohn sollte in die Kollektivverträge hineinverhandelt werden - was die Arbeitgeber ablehnten.
Jetzt dürfte sich eine Einigung abzeichnen: . Am Montagabend zeichnet sich schön langsam ein Kompromiss ab. Auf vier Prozent haben sich die beiden Parteien bereits geeinigt, jetzt geht es um die Höhe der Stellen hinter dem Komma.
Die Industrievertreter hatten 3,8 Prozent geboten, mit den 200 Euro Einmalzahlung wäre dies ein Lohnplus von 4,37 Prozent. Der Mindestlohn der Metaller liegt derzeit bei 1.515 Euro brutto, er würde dann in etwa 1.580 Euro betragen.
Die Verhandlungen werden noch bis tief in die Nacht auf Dienstag andauern, doch ein Streik scheint unwahrscheinlich.