Ursprünglich hätte das Metro Kino in Wien bereits im Jahr 2012 fertig sein sollen, doch der Plan wurde kontinuierlich umfangreicher - nicht aber das Budget. Mittlerweile ist die Finanzierung gesichert. Das Kino soll im Herbst mit Fenster nach draußen wieder aufsperren.
Ursprünglich hätte das Metro Kino in Wien bereits im Jahr 2012 fertig sein sollen, doch der Plan wurde kontinuierlich umfangreicher, ohne, dass genügend Geld vorhanden war. Mittlerweile ist die Finanzierung gesichert. Das Kino soll im Herbst mit „Fenster nach draußen“ wieder aufsperren.
Das „Metro Kinokulturhaus“ des Filmarchivs Austria will mit hohen und hellen Räumen, großen Ausstellungsflächen, einem zusätzlichen Kinosaal und viel Transparenz punkten. Mit Ende September soll das Haus auf vier Ebenen neu eröffnet werden, zum Auftakt wartet eine Schau zur Vor- und Frühgeschichte des Films.
Außerdem soll ein großes Fenster den Blick von draußen auf den roten, plüschigen Saal ermöglichen - wenn drinnen der Vorhang aufgeht, wird jener vor dem Fenster automatisch zugezogen.
Abgesehen vom Saal wird in den alten Räumlichkeiten alles neu: Das Foyer wurde völlig ausgehöhlt, die Vorführkabine ist im Mezzanin zentral platziert und kann umrundet werden, der ehemalige Ballettsaal in der Bel Etage wird zur ersten großen Ausstellungsfläche mit angeschlossenem Kinosaal für knapp 60 Personen, das zweite Obergeschoß soll neben Ausstellungen auch Sichtungsstationen enthalten.
Die Kosten von insgesamt 1,6 Millionen Euro wurden - bis auf 300.000 Euro - privat finanziert, für den weiteren Betrieb sei man aktuell in Gesprächen mit Sponsoren.