Wendler entwischt den deutschen Zoll-Beamten

Gegen den Sänger läuft ein Verfahren bei der deutschen Finanz. Doch bei seiner Einreise haben die Beamten wohl geschlafen.

Das deutsche Finanzamt verlangt vom Schlagersänger Michael Wendler (47) über 111.000 Euro zurück. Dabei geht es um eine Steuerforderung aus dem Jahr 2015. Da der Musiker aber in Miami lebt, konnte er sich bislang der Vollstreckung entziehen. Sollte er allerdings deutschen Boden betreten, sind die Beamten berechtigt, sogar direkt Geld und Wertgegenstände zu pfänden.

Wendler schlüpft durch den Zoll

Wie berichtet, sind Michael Wendler und seine Freundin Laura Müller (19) seit dem Wochenende wieder in Deutschland. Sie tanzt in der neuen Staffel der TV-Sendung "Let's Dance" (Start: 21. März) mit, er begleitet sie. Bei dieser Gelegenheit hätte der deutsche Zoll am Flughafen Düsseldorf eigentlich in Kraft treten sollen, doch der hat den Sänger einfach durch die Kontrolle gewunken.

Keine Verschnaufpause

Wie ein Augenzeuge der "Bild"-Zeitung berichtet, hatte Michael Wendler unbehelligt den Flughafen verlassen. Das zuständige Zollamt möchte sich nicht zu dem Vorfall äußern, aber ein Behörden-Mitarbeiter teilt der Tageszeitung mit: "Die Kollegen am Flughafen haben offensichtlich geschlafen. Das kann man nicht anders sagen."

Michael Wendler ist damit aber keineswegs aus dem Schneider. Das Verfahren sieht nämlich vor, dass die Beamten an jeder anderen Stelle von der Pfändung Gebrauch machen dürfen.

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