Von "mieselsüchtigen Koffern" bis zum legendären Spritzwein - der neue Band umfasst die besten Sager von Ex-Stadtchef Michael Häupl, der auch das Geleitwort beisteuerte.
Nach der Biographie von "Wien Heute"-Chefredakteur Paul Tesarek, wird Wiens Alt-Bürgermeister Michael Häupl nun mit einem weiteren Buch geehrt. Fast ein Vierteljahrhundert lang lenkte Michael Häupl als Bürgermeister und Landeshauptmann die Geschichte Wiens. Dabei ist er auch immer wieder durch seine mal lustigen, mal nachdenklichen Sager aufgefallen.
Die Schlagfertigkeit Häupls und sein "Wiener Schmäh" waren und bleiben sein Markenzeichen. Für viele sind seine Sprüche mittlerweile Kult, wie beispielsweise: "Erwin Pröll sieht das ähnlich, das machen wir nicht nach der langen Zeit. Wenn wir schon Denkmäler sein sollten, was nicht meine Lieblingsbeschäftigung ist, dann hat man die Aufgabe eines Denkmals zu akzeptieren. Da hat man auf dem Podest zu stehen und sich von den Tauben bescheißen zu lassen und nicht herunterzusteigen und dauernd blöd zu reden".
Gesammelt wurden die besten Sager des Alt-Bürgermeisters von Autor und "Die Strottern"-Musiker Peter Ahorner, die Zeichnung stammen von Karikaturist Michael Pammesberger. Besonders Highlight ist das Geleitwort, das von Michael Häupl selbst stammt.
"Man bringe den Spritzwein. Die legendärsten Sprüche von Michael Häupl" erscheint im Ueberreuter Verlag und kostet 10 Euro.
(lok)