Sogar sechs Jahre nach seinem tragischen Tod findet Michael Jackson ( 50) keinen Frieden. Die Missbrauchsvorwürfe gegen den King of Pop sind plötzlich wieder aktuell. Trotz der Verjährung soll ein kalifornisches Gericht am Dienstag entscheiden, ob der Prozess erneut startet. Grund: Angeblich soll der Sänger verschiedenen Familien Schweigegeld in Millionenhöhe bezahlt haben.
Sogar sechs Jahre nach seinem tragischen Tod findet Michael Jackson († 50) keinen Frieden. Die Missbrauchsvorwürfe gegen den King of Pop sind plötzlich wieder aktuell. Trotz der Verjährung soll ein kalifornisches Gericht am Dienstag entscheiden, ob der Prozess erneut startet. Grund: Angeblich soll der Sänger verschiedenen Familien Schweigegeld in Millionenhöhe bezahlt haben.
Wade Robson, Choreograph und James Safecuck, Tänzer, sind laut die Kläger. Angeblich sollen die beiden auch Details zu mindestens 20 weiteren Missbrauchsopfern vorlegen können. Dies behaupteten die Anwälte vor dem Obersten Bezirksgerichts in Los Angeles.
Unvorstellbar: Jackson habe den damals 7-jährigen Robsen zum ersten Mal sexuell belästigt. Im Alter von Neun soll dieser sogar mindestens ein Jahr lang das Bett mit dem Popstar geteilt haben. Es gibt sogar eine Zeugin. Bianca Francia, die damalige Haushälterin, bestätigte, dass die zwei öfters miteinander duschten. Trotz allem hat der heute 32-Jährige in einem Prozess 2005 Michael noch verteidigt.
Nicht so zurückhaltend
Im Gegensatz dazu redet der zweite Kläger Safecuck offen über die damaligen Ereignisse. Ende der Achtziger, als der heutige Mann ein Neunjähriges Kind war, wurde er eigenen Aussagen zufolge mehrfach vom Sänger misshandelt.
Eine der schockierenden Aussagen: Der King of Pop soll ihn als Braut verkleidet und in einem Rollenspiel geheiratet haben. Daraufhin zahlte Jackson dem Vater des Buben Schweigegeld von angeblich rund einer Millionen Dollar.
Zusätzlich bekamen die Familien großzügige Geschenke und auch Reisen um nichts zu verraten. Rund 200 Millionen Dollar vom Vermögen des "We Are The World"-Interpreten sollen an die Familien von rund 20 missbrauchten Kindern in Form von Schweigegeld gegangen sein. Der Wahrheitsgrad dieser Informationen wird das Bezirksgericht in Los Angeles entscheiden.