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Michael Moore watscht Donald Trump live ab

Heute Redaktion
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Michael Moore bei einem Protest vor dem Trump-Tower
Michael Moore bei einem Protest vor dem Trump-Tower
Bild: Photo Press Service

"The Terms of My Surrender" ("Meine Kapitulationsbedingungen") sind Michael Moores Kampfansage an Donald Trump. Ab Juli am Broadway.

"Es wird ein amüsantes Stück über ein Land, das gerade einen Verrückten gewählt hat – man kann es echt nicht anders ausdrücken." Michael Moore knöpft sich US-Präsident Donald Trump vor. Nach seinen Film- bzw. Buch-Erfolgen mit "Bowling for Columbine", "Dude, where is my Country? ("Volle Deckung, Mr. Bush") und "Fahrenheit 9/11" startet Moore live mit einer Ein-Mann-Show am Broadway durch.

Fast 100 Vorstellungen, wenige Blocks vom Trump Tower

Moore beschreibt seine Show als "unterhaltsam und gleichzeitig bringt sie einen zur Raserei". Am 28. Juli soll es im Belasco-Theater, nur wenige Blocks vom Trump Tower entfernt, los gehen. Der Autor plant 12 Wochen lang jede Woche acht Vorstellungen zu geben. Das Drehbuch zur Show soll viel Raum lassen, um aktuelle Ereignisse spontan einbauen zu können. Regie soll der Tony-Gewinner Michael Mayer führen.

"Genug Krawall, um den Mann im Oval Office zu verstören"

"Ich hoffe, dass er nicht besonders lang Präsident sein wird", zeigt sich Moore kämpferisch. "Warum schauen wir uns nicht an, ob tägliche Theatervorstellungen - manchmal zwei am Tag, wenn es eine Nachtmittagsvorführung gibt - genug Krawall machen können, um den Mann im Oval Office zu verstören. Ich weiß es nicht, aber ich freue mich schon darauf, es herauszufinden. Eigenartigere Dinge sind im letzten Jahr passiert.

(lam)