Diese 8 intimen Dinge enthüllt Michelle Obama

Heute erschienen und gleich ein Bestseller: In ihrer Biografie „Becoming" („Werden") erzählt Michelle Obama Privates.

Sie spricht von Liebe, Fehlgeburt, Eheproblemen und Rassismus. Michelle Obama hat ihre Memoiren veröffentlicht. "Ich wuchs in einem winzigen Apartment im Süden Chicagos auf", schreibt sie. Der Vater war gelernter Fleischhauer, die Mutter Sekretärin. Die Eltern hätten ihrem Bruder Craig und ihr früh beigebracht, ihre Meinung zu sagen. Weil ihr Vater an Multipler Sklerose erkrankte, beschloss sie, etwas Besonderes zu machen. Sie studierte sie an den Elite-Unis Princeton und Havard und arbeitete in einer renommierten Anwaltskanzlei.

Die erste Begegnung mit Barack

In dem Anwaltsbüro lernte sie 1992 den lebenslustigen Barack Obama kennen. Alle sagten, er sei "brillant und süß". Sie war skeptisch, "weil die Weißen immer verrückt werden, wenn sie einen Anzug an einem halb-intelligenten Schwarzen sehen".

Der erste Kuss

Doch Baracks "seltsame, mitreißende Kombination von Gelassenheit und Kraft" und der "volle, sexy Bariton" überzeugten sie. Beim ersten Kuss sei eine Welle von "Lust, Dankbarkeit, Erfüllung und Staunen" über sie gekommen.

Fehlgeburt

Als Barack seine Polit-Karriere startete, sei sie "oft und lange verloren und allein" gewesen. Dazu kam, dass sie eine Fehlgeburt erlitt. Sie hatte "das Gefühl, versagt zu haben". "Wir trafen uns einige Male bei einem Eheberater". Sie sei "bereit gewesen, zu gehen".

Künstliche Befruchtung

Die beiden Töchter Malia und Sasha kamen dann auf ärztlichen Rat durch eine teure In-Vitro-Fertilisation auf die Welt.

Der Abschied

Als erste schwarze First Lady fürchtete sie Rassismus und war unsicher. Aber sie habe sich immer wieder gesagt: „Bin ich gut genug? Ja, ich bin". Den Abschied aus dem Weißen Haus habe sie „komplett ausgeblendet". In der Wahlnacht habe erst einmal "unter Schock gestanden".

Donald Trump

Die „bigotten und bösen" Trump-Kampagnen gegen ihren Mann hätten „meine ganze Familie gefährdet", schreibt sie. Vor allem die so genannte „Birther"-Verschwörungstheorie setzte ihr stark zu. Den durch nichts fundierten Gerüchten, Barack Obama sei nicht in den Vereinigten Staaten geboren, hatte Trump zu noch mehr Verbreitung verholfen.

Die ehemalige First Lady fragt sich im Buch, was wohl passiert wäre, wenn sich jemand durch diese Verschwörungstheorie ermutigt gefühlt hätte, ihrer Familie zu schaden. "Das Ganze war verrückt und niederträchtig. Natürlich war der Rassismus und Fremdenhass dahinter kaum verhüllt. Aber es war auch gefährlich, absichtlich darauf ausgerichtet, die Verrückten zu ermutigen". "Was, wenn jemand in unzurechnungsfähigem Zustand eine Waffe geladen und nach Washington gekommen wäre? Was, wenn er nach unseren Mädchen gesucht hätte?", fragt sie. „Das werde ich Trump nie verzeihen".

Keine Polit-Karriere

Gerüchten, dass sie selbst als Präsidentschaftskandidatin der Demokraten im Jahr 2020 antreten würde, setzte sie ein Ende: „Ich bin kein Fan von Politik und die letzten zehn Jahre haben wenig dazu beigetragen, das zu ändern", schreibt sie.

Geld

Das Ehepaar Obama hat gemeinsam die Buchrechte an ihren Memoiren für 65 Mio. Dollar an den Verlag Penguin Random House verkauft. Barack Obamas Lebensgeschichte soll im nächsten Jahr erscheinen.

Zum Buch:

BECOMING

Meine Geschichte

Originalverlag: Crown, New York 2018

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 544 Seiten

mit 16-seitigem Bildteil in Farbe

ISBN: 978-3-442-31487-4

€ 26,80 Verlag: Goldmann



(red)

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