Österreich

Mies: Um zu trinken erfand Halleiner Tod des Sohnes

Ein 24-jähriger Halleiner täuschte den Tod seines Sohnes vor, um gratis essen und trinken zu können. Seine Gier ließ ihn auffliegen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:40

Ein Fall, der die Polizei fassungslos macht, spielte sich in einem Lokal in Salzburg ab. Ein 24-jähriger Halleiner besuchte vier Mal das Lokal. Beim ersten Besuch trank er Bier und gab an, seine Brieftasche zu Hause vergessen zu haben. Die Kellner drückten ein Auge zu, da der 24-Jährige erklärte, das Geld beim nächsten Besuch dabei zu haben.

Tatsächlich kam der Mann noch drei Mal, bezahlt hat er aber kein einziges Mal. Stattdessen erklärte er einer 20-jährigen Kellnerin, dass sein Sohn bei einem Autounfall verstorben war. Die Kellnerin hatte Mitleid, bewirtete den Mann weiter mit Bier und Speisen. Was sie nicht wusste: Der Sohn war wohlauf. Beim vierten Besuch wurde der Mann noch gieriger, was ihm zum Verhängnis wurde.

Die Kellnerin beobachtete den 24-Jährigen dabei, wie er Geld aus der Kellnerbrieftasche stehlen wollte. Sie alarmierte die Polizei. Dreist: Vor den Beamten rechtfertigte sich der Salzburger damit, dass er Geld für das Begräbnis seines toten Sohnes benötigt hätte. Die Polizei prüfte den Fall, ans Licht kam dann, dass der Unfalltod des Sohnes erfunden war. Das Kind des Mannes ist wohlauf. Insgesamt hatte sich der Mann 22 Flaschen Bier und zwei Speisen erschlichen: Anzeige. (red)

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