Muss das Land OÖ bald für das schwer verschuldete (1,2 Milliarden Euro) Linz finanziell einspringen? Keine unbegründete Frage, schließlich gibt es zahlreiche Gemeinschaftsprojekte wie etwa den Westring, das Musiktheater und die Meduni, bei denen auch Linz ordentlich mitzahlen muss.
Trotz prekärer Finanzlage und Swap-Desaster, macht sich das Land aber keine Sorgen, dass sein „Geschäftspartner“ zahlungsunfähig werden könnte. So heißt es in einer Anfragebeantwortung von LH Pühringer an die FPÖ: „Ich gehe davon aus, dass die ohnehin langfristigen Verträge für die Stadt Linz eingehalten werden.“ Darüber hinaus würde die Kommune ja neben den Budgetmitteln auch über Firmenund Liegenschaftsvermögen in größerem Ausmaß verfügen. Wohl keine Option für Bürgermeister Luger: Denn die Stadt hat sich bis dato immer gegen Privatisierungen gewehrt.
Claudia Prietzel