Eiseskälte oder gerechtfertigte Schelte? Eine Wienerin fordert von ihrem Sohn - wie berichtet - 500 Euro Miete fürs Kinderzimmer. Zu "Heute" sagt sie: "Von einem 26-Jährigen kann man das verlangen."
Eiseskälte oder gerechtfertigte Schelte? Eine Wienerin fordert von ihrem Sohn – wie berichtet – 500 Euro Miete fürs Kinderzimmer. Zu "Heute" sagt sie: "Von einem 26-Jährigen kann man das verlangen."
Der zürnt: "Mama und Papa haben bei der Scheidung vereinbart, dass ich weiterhin kostenlos das Obergeschoß unseres Hauses benützen darf und mein Vater das Parterre." Im Internet wurde die Forderung der Mutter heiß diskutiert.
Die Meinungen reichten von "völlig zurecht" bis "jenseitig". Gegenüber "Heute" nimmt Gorica R. nun erstmals selbst zum Familienzwist Stellung. Die Pädagogin sagt: "Ich bin sicher keine Rabenmutter. Bei der Scheidung war Stefan 17, da war das kostenlose Wohnrecht noch zu tolerieren." Mittlerweile sind neun Jahre vergangen.
Gorica R.: "Mein Bub hat einen Job als Zahntechniker und lebt mit seiner Frau im Obergeschoß. Da kann man wohl verlangen, dass er die Betriebskosten zahlt, die mir sein Vater vorschreibt, obwohl ich ganz woanders lebe." Da die Fronten verhärtet sind, hat Gorica R. ihren Anwalt Heinz Robathin damit beauftragt, die "Kinderzimmer-Miete" einzuklagen.
Darüber hinaus findet am Donnerstag ein Prozess um eine Teilung des Hauses statt. Gorica R.: "Mein Ex-Mann verwehrt mir nämlich den Zutritt zu dem mir zustehenden Obergeschoß."