Migranten "radikalisieren" die deutsche Sprache

Migranten würden nicht stark zur Veränderung der Sprache beitragen.
Migranten würden nicht stark zur Veränderung der Sprache beitragen.Bild: picturedesk.com

Die deutsche Sprache verändert sich ständig. Besonders Migranten-Ströme tragen zu einer Entwicklung bei. Für Wissenschaftler sei dies aber nicht bedenklich.

Das Internet, die Jugend und Migranten - all diese Faktoren beeinflussen die deutsche Sprache, das stellte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in einem Bericht fest. Die Experten betonen aber: "Es war noch nie so viel Standard wie heute."

Chats und Messenger-Dienste sind neue Formen von Textsorten. Die deutsche Sprache würden sie aber nur wenig beeinflussen. Die Nutzer seien sich nämlich im Klaren, dass es einen Unterschied zur Norm geben würde und könnten ihre Sprache auch dementsprechend anpassen. Eventuelle Fehler in der Online-Kommunikation passieren aufgrund der Schnelligkeit. Die Schreibfähigkeit der Schüler wäre aber nicht beeinflusst.

Die Jugendsprache könnte man nicht ausreichend dokumentieren, da diese sich ständig verändern würde. Klar ist nur, dass Jugendliche oft sehr stark vom Standard abweichen. Der Grund: Abgrenzung. Die Experten betonen auch, dass es in Wörterbüchern oft Begriffe gibt, die von der Jugend oft belächelt werden, da es diese so in deren Sprache nie gegeben hat.

Migrantenwürden die deutsche Sprache ebenfalls stark beeinflussen. Experten verstehen darunter das "Kontaktdeutsch". Wirklich verändern würden sie die Sprache aber nicht. Laut der Akademie würden sich Migranten auf bestimmte Elemente stützen, die von Muttersprachlern bereits genutzt werden und diese lediglich "radikaler" zum Einsatz bringen. Durch diese häufigen Verwendungen würde man das als Merkmal wahrnehmen. (slo)

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