Mikl-Leitner empfängt Bundespräsident VdB

Johanna Mikl-Leitner traf Freitagvormittag Bundespräsident Alexander Van der Bellen in St. Pölten zum Arbeitsgespräch. Themen: Europa und Wissenschaft.

Man sei sich einig, dass ein "starkes und gemeinsames Europa" gebraucht werde, betonten die beiden im Anschluss an ihr Arbeitsgespräch. Dabei im Mittelpunkt müssten die Bürger stehen, deren Vertrauen in die Europäische Union man wieder stärken müsse.

„Eine der ganz großen Herausforderungen ist, wie gelingt es uns, dieses Europa an die Menschen heranzubringen", so die Landeshauptfrau am Freitag. Einer ihrer gesetzten Schwerpunkte dabei: Die Regionen und die Regionalförderung, um wichtige Projekte umzusetzen. Auch mehr Mittel für Sicherheit und Terrorbekämpfung, Integration und Migration brauche es in Zukunft auf EU-Ebene.

Wissenschaft guter Nährboden für Wirtschaftsentwicklung

Auch über eines von Van der Bellens thematischen Steckenpferden wurde gesprochen: Wissenschaft und Wirtschaft.

„Die Förderung der Wissenschaft ist ein guter Nährboden für die Weiterentwicklung der Wirtschaft in den Regionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen", erklärte Mikl-Leitner bei der Pressekonferenz.

„Für mich ist es wichtig, Kontakt zu den Ländern zu halten", so Van der Bellen, weil die Länder „eine große und wichtige Rolle in der österreichischen Politik spielen". Er halte die Europäische Union aus ökonomischen, sicherheitspolitischen und auch kulturellen Gründen „für eine unverzichtbare Sache".

Dass Niederösterreich in den letzten Jahren auch im wissenschaftlichen und Forschungsbereich auf der Überholspur sei, betonte Van der Bellen ebenfalls. Als Beispiel nannte er das IST Austria in Klosterneuburg.

(nit)

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