Ralf Rangnick kehrt Red Bull den Rücken

Ralf Rangnick kehrt Red Bull den Rücken.
Ralf Rangnick kehrt Red Bull den Rücken.Imago Images
Ralf Rangnick heuert nicht beim AC Milan an, der Deal ist geplatzt. Trotzdem gibt es auch im Red-Bull-Imperium keine Zukunft für den Deutschen. 

Dabei war mit den Italienern bereits alles unter Dach und Fach, hatte Rangnick sogar einen Vorvertrag bei den "Rossoneri" unterschrieben. Doch der Serie-A-Klub machte im letzten Moment einen Rückzieher, hielt an Stefano Pioli fest. Auch, weil Rangnick die komplette Macht bei den Italienern gefordert hatte, neben Coach auch Sportdirektor werden wollte. 

Abschied von Red Bull

Nach dem gescheiterten Italien-Engagement ist nun auch die Ära bei Red Bull beendet. Auf eigenen Wunsch löste der 62-Jährige, der zuletzt Head of Development Soccer im Bullen-Imperium war, seinen Vertrag auf. Der Kontrakt wäre noch bis 2021 gelaufen. 

"Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen", wurde Rangnick in einer Aussendung zitiert. 

Lob von Mateschitz

Vom Bullen-Boss Dietrich Mateschitz gab es lobende Worte zum Abschied. "Dank Ralf Rangnick gilt Red Bull Soccer heute weltweit als Referenzpunkt und Vorbild für erfolgreiches Management im Fußball. Wir lassen ihn nur ungern ziehen, entsprechen aber seinem Wunsch nach Vertragsauflösung."

Rangnick war von 2012 bis 2015 als Sportdirektor für Österreichs Serienmeister Salzburg sowie RB Leipzig verantwortlich gewesen, anschließend bis 2019 nur noch für die Sachsen tätig. Unter anderem zwei Saisonen (2015/16, 2018/19) als Cheftrainer. 

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