Milchlaster rast auf Anpralldämpfer auf A1

Verkehrschaos Dienstagfrüh auf der A1 bei Ansfelden (Bez. Linz-Land): Ein mit 15.000 Litern Milch betankter Lastwagen war gegen einen Anpralldämpfer bei der Ausfahrt zur Raststation gekracht, verlor über 200 Liter Treibstoff. Es bildete sich ein Rückstau von neun Kilometern.

Viel Geduld benötigten die Autofahrer in den frühen Morgenstunden auf der Westautobahn bei Ansfelden in Fahrtrichtung Salzburg. Gegen vier Uhr morgens war ein Milchlaster gegen einen Anpralldämpfer unmittelbar vor der Ausfahrt zur Raststation gekracht, blockierte mehrere Fahrstreifen. Laut Aussage des Lenkers (45) aus Rumänien, sei er zuvor von einem anderen Fahrer geschnitten worden.

Milch blieb drinnen

Der Fahrer geriet daraufhin ins Schleudern. An einer Leitschiene wurde der seitliche Tank des Lasters aufgerissen. Folge: 200 Liter Treibstoff traten aus, mussten von der Feuerwehr gebunden werden. Der Lenker blieb zum Glück unverletzt, doch das Fahrzug wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Milchtanks hielten dem Crash stand.

Aufgrund des ausgetretenen Treibstoffs musste sogar ein Teil des angrenzenden Erdreichs abgetragen werden. Durch die lang andauernden Aufräumarbeiten bildete sich ein Rückstau von neun Kilometern. Gegen sieben Uhr Früh waren der Pannenstreifen und der erste Fahrstreifen noch immer gesperrt. Der Stau reichte sogar bis auf die A7 Höhe Salzburgerstraße zurück.

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