Mit 12,4 Millionen schüttete die Regierung 2011 gleich um 2 Millionen Euro mehr an Presseförderung aus als ein Jahr zuvor.Vor allem jene Zeitungen kassieren Steuermillionen, die unter hausgemachtem Leserschwund leiden.
Mit 12,4 Millionen schüttete die Regierung 2011 gleich um 2 Millionen Euro mehr an Presseförderung aus als ein Jahr zuvor. Vor allem jene Zeitungen kassieren Steuermillionen, die unter hausgemachtem Leserschwund leiden.
Beispiele: Der Kurier erhält für 586.000 Leser (lt.Media Analyse) 144.953 Euro. Die Presse für 271.000 Leser 1,21 Millionen, Der Standard für 367.000 Leser 1,11 Millionen. Besonders heftig ist’s beim Wirtschaftsblatt: Der Mini-Titel kommt auf 65.000 Leser, erhält satte 626.136 Euro.
Das Wirtschaftsblatt kassiert, will sich aber nicht dem Wettbewerb stellen: Denn die Zeitung stieg aus der Media-Analyse aus – einem von zwei unabhängigen Kontrollmechanismen der Branche. Ursprünglich war eine Kürzung der Presseförderung um 30 Prozent geplant, dazu kommt es nicht. Wohl auch, weil parteinahe Zeitungen wie das Linzer Neue Volksblatt (VP) 839.711 kassierten …
Übrigens: Heute erhält keinen Euro Presseförderung.