Bei dem schweren Erdbeben im Süden der Philippinen sind nach Behördenangaben mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 129 weitere Menschen wurden nach jüngsten Angaben des Zivilschutzes bei dem Erdstoß am Montagmorgen verletzt.
Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ereignete sich das Beben der Stärke 7,8 in einer Tiefe von 35 Kilometern auf der Insel Mindanao. Kurz darauf gab es mehrere Nachbeben, eines davon hatte die Stärke 6,5.
Im Onlinenetzwerk Facebook veröffentlichte und von AFP verifizierte Aufnahmen zeigten, wie in der Stadt General Santos ein Einkaufszentrum einstürzte. An einem anderen Ort stürzte ein Gebäude auf dem Gelände einer Schule ein.
Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik mit Sitz in den USA warnte vor Tsunami-Wellen entlang der Küsten mehrerer Pazifik-Anrainerstaaten, darunter neben den Philippinen auch Indonesien, Palau, Taiwan und Papua-Neuguinea.
Die Philippinen sind wegen ihrer Lage auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring häufig von Erdbeben betroffen. Im Oktober wurde der Osten Mindanaos von zwei Erdbeben der Stärke 7,4 und 6,7 erschüttert, bei denen mindestens acht Menschen ums Leben kamen. Zuvor hatte ein schweres Erdbeben die Provinz Cebu im Zentrum des Landes erschüttert, 76 Menschen starben damals.