Welt

Mindestens 16 Tote nach Taifun auf den Philippinen

Mindestens 16 Menschen sind auf den Philippinen in Folge eines Taifuns ums Leben gekommen.
Heute Redaktion
13.09.2021, 15:01

Taifun Phanfone zog über die Philippinen hinweg und traf vor allem die östlich und zentral gelegenen Provinzen des Inselstaats. Mindestens 16 Menschen sind ums Leben gekommen, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Die Todesopfer wurden ohne nähere Angaben aus den Provinzen Iloilo, Leyte und Capiz gemeldet. Zunächst war von zehn Opfern die Rede gewesen.

Nach Angaben der Wetterbehörden erreichte der Taifun Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Stundenkilometern.

Mehr als 16.000 Menschen verbrachten die Nacht zum Mittwoch in provisorischen Notunterkünften, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Rettungskräfte erklärten jedoch, viele abgelegene Gebiete hätten wegen schwerer Überschwemmungen noch nicht erreicht werden können.

Etwa 20 Taifune pro Jahr

Mehr als 25.000 Menschen sassen wegen ausgefallener Fährverbindungen an geschlossenen Häfen fest. Auch dutzende Inlandsflüge wurden gestrichen. Die Behörden hatten Zwangsevakuierungen für Küstengebiete angeordnet und die Menschen im Landesinneren dagegen aufgerufen, in ihren Häusern zu bleiben.

Die Philippinen werden jährlich durchschnittlich von 20 Taifunen und Stürmen getroffen. Dabei kommen jedes Jahr hunderte Menschen ums Leben. Der bisher schwerste Taifun Haiyan ereignete sich im Jahr 2013. Knapp 7.400 Menschen kamen damals ums Leben oder gelten seither als vermisst.

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