Mindestens 20 Tote bei Bus-Brand in Peru

Am Sonntag kamen bei einem Brand in einem Bus in der peruanischen Hauptstadt Lima mindestens 20 Menschen ums Leben.

Laut Behörden kamen mindestens 20 Personen am Sonntagabend in Lima, der Hauptstadt Perus, ums Leben, als ein Bus bei einer inoffiziellen Haltestelle in Flammen aufging. Er war vom Bahnhof Fiori im nördlichen Stadtbezirk San Martin de Porres in die Stadt Chiclayo im Norden Perus unterwegs.

Die inoffizielle Haltestelle befand sich am nördlichen Stadtrand. Lewis Mejia, Sprecher der örtlichen Feuerwehr, sagte, dass bei solchen Haltestellen für gewöhnlich ärmere Menschen abgeholt werden, die weniger für die Fahrt bezahlen müssen, als bei offiziellen Haltestellen.

Der Sprecher berichtete der örtlichen TV-Station "N" außerdem, dass die meisten Opfer sich am oberen Deck des Doppeldeckerbusses befanden. Die Flammen schlossen die Fahrgäste so ein, dass sie nicht rechtzeitig flüchten konnten.

Bei dem verunglückten Modell handelte es sich um ein Fahrzeug der Firma Sajy Bus. Das Vehikel war offenbar nicht mit Feuerlöschern ausgestattet.

Wenngleich die Brandursache noch nicht vollständig geklärt ist, vermutet man einen Kurzschluss im Bus. Einsatzkräfte versuchten, das Feuer zu löschen, der Bus brannte jedoch völlig aus. Ein weiteres Dutzend Personen sind verletzt.

Laut den jüngsten Zahlen starben im Jahr 2017 2.826 Menschen in Verkehrsunfällen, die meisten davon in Zusammenstößen. Tödliche Bus-Brände kommen selten vor.

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(rfr)

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