Mindestens 32 Menschen sind bei einem schweren Minenunglück in der Demokratischen Republik Kongo ums Leben gekommen. Das hat der Innenminister der Provinz Lualaba, Roy Kaumba Mayonde, am Sonntag bekanntgegeben. Die Rettungsarbeiten in der Kobaltmine laufen weiter.
Der Unfall passierte am Samstag auf dem Gelände der Mulondo-Mine. Diese wird von der Firma Pajeclem betrieben. Die Mine liegt rund 42 Kilometer südöstlich von Kolwezi, der Hauptstadt der Provinz Lualaba. Mayonde erklärte: "Trotz des ausdrücklichen Zugangsverbots zum Gelände aufgrund der starken Regenfälle und der Gefahr von Erdrutschen" hätten sich illegale Bergarbeiter Zutritt verschafft und seien verunglückt.
In den Bergwerken des zentralafrikanischen Landes kommt es immer wieder zu tödlichen Unglücken. Die Minen werden oft ohne Einhaltung der Gesetze und ohne professionelle Sicherheitsstandards betrieben.