Österreich

Mindestsicherung gekürzt: Mehr Geld im Sozialtopf

Heute Redaktion
14.09.2021, 00:17

Laut VPNÖ-Manager Bernhard Ebner stehen durch die Deckelung der Mindestsicherung für das Sozialbudget 2017 fünf und 2018 15 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung.

"Alleine im Jahr 2013 wurden in Niederösterreich 47 Millionen Euro für 21.500 Mindestsicherungs-Bezieher aufgewendet, 2016 waren es 74 Millionen Euro für 30.000. Für 2017 werden 95 Millionen Euro für 34.000 Bezieher prognostiziert", erklärte VPNÖ-Geschäftsführer Bernhard Ebner am Freitag.

Aufgrund der Deckelung der Mindestsicherung sollen die seit 15 Jahren konstant steigenden Kosten jetzt aber wieder sinken.

Grund für die prognostizierte "Trendumkehr" sind neueste Zahlen: Alleine von März auf April 2017 waren 1.100 Personen weniger bezugsberechtigt, auch 400 asylberechtigte Bezieher weniger wurden in diesem Zeitraum verbucht.

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Erwartet wird also ein vollerer Sozialtopf: "Bei den Kosten waren für 2017 insgesamt 95 Millionen prognostiziert, jedoch gehen wir nunmehr davon aus, dass wir diesen Wert 2017 als auch 2018 unterschreiten werden – um fünf Millionen Euro im Jahr 2017 und um 15 Millionen Euro im Jahr 2018", informieren nun Ebner, Gemeindebund-Chef Alfred Riedl und Korneuburgs Stadtchef Christian Gepp.

(nit)