In der Debatte um die Mindestsicherung wehrt sich SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer dagegen, Politik "auf dem Rücken der sehr armen Leute" zu machen. Dass ein Teil der Mindestsicherung nicht ausbezahlt wird, sondern in Form von Strom oder Miete zur Verfügung gestellt wird, kann sich der Sozialdemokrat aber durchaus vorstellen.
In der Debatte um die dagegen, Politik "auf dem Rücken der sehr armen Leute" zu machen. Dass ein Teil der Mindestsicherung nicht ausbezahlt wird, sondern in Form von Strom oder Miete zur Verfügung gestellt wird, kann sich der Sozialdemokrat aber durchaus vorstellen.
Sozialminister Hundstorfer verteidigt die Mindestsicherung als "Mindestabsicherung der Schwächsten". Sachbezüge wie Energieleistungen oder Mietkosten können seiner Ansicht nach aber einen Teil der Auszahlung ersetzen. Gemäß der 15a-Vereinbarung mit den Ländern ist das sowieso schon möglich. In Wien und Niederösterreich gibt es auch bereits entsprechende Beschlüsse.
Derzeit bekommen rund 200.000 Menschen in Österreich die Mindestsicherung von im Schnitt 330 Euro während einer Zeit von durchschnittlich acht Monaten. Davon ist jeder Fünfte ein Kind.